Arbeitskreis der "CDU fragt nach" befragt den Caritasverband zum „Stromsparcheck“

Geld sparen und gleichzeitig die Umwelt schonen – eine prima Sache für alle. Wenn aber ein kirchlicher Wohlfahrtsverband einen „Stromspar-Check“ bewirbt, steckt da noch mehr dahinter. Neugierig geworden durch einen Flyer erkundigten sich die Arbeitskreismitglieder Gabriele Jokisch und Benno Müller bei der zuständigen Mitarbeiterin der Caritas in Wiesloch, Frau Tabea Schirner.

CDU: Frau Schirner, was hat die Caritas darauf gebracht, die Menschen dabei zu
unterstützen, im Bereich der Stromkosten selber Geld einzusparen?
T. Schirner: Unser Angebot ist nicht das einzige, welches Haushalten helfen kann,
Energiekosten einzusparen. Die Klimaschutz- und Beratungsagentur
Heidelberg (KliBA) z.B. bietet ihren Service als Einrichtung des Kreises vor
Ort an, und Online-Portale helfen beim Preisvergleich.

CDU : Was hebt das Angebot der Caritas von anderen ab?
T. Schirner: Menschen, die besonders unterstützt werden müssen, sind im Fokus –
Wohngeldempfänger zum Beispiel. Dazu kommt ganz bewusst der Einsatz von
Beratern, welche sich – nach oft längerer Arbeitslosigkeit – dafür fachlich
qualifiziert haben. Das Verständnis füreinander erweist sich als Erfolgsfaktor.

CDU : Wie sieht ein typischer Ablauf der Hilfe aus?
T. Schirner: Interessierte melden sich meist telefonisch; dann machen wir einen Vor-Ort-Termin aus. In der Wohnung wird aufgelistet, was nennenswert Energie
einsparen kann. Bei einem zweiten Besuch helfen wir bei der Installation,
kleinere Geräte gibt’s von uns geschenkt und für die Neuanschaffung eines
modernen Haushaltsgeräts der höchsten Energieeffizienzstufe gewähren wir
einen Zuschuss.

CDU: Wie sind die Erfahrungen mit dem Stromsparcheck?
T. Schirner: Rundum positiv; daher hoffen wir, dass die notwendigen Geldmittel – auch von staatlicher Seite – nicht in Frage gestellt werden.

CDU: Vielen Dank für die Informationen. Im Rahmen unserer Möglichkeiten werden
wir den Stromsparcheck fördern.

Foto: Privat

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