Stellungnahme der CDU-Fraktion zu TOP 2 der GR-Sitzung am 19.11.2019

Sehr geehrter Herr Bürgermeisterstellvertreter,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,

die CDU-Fraktion wird dem Beschlussvorschlag zustimmen.

Veränderungen - das Beschreiten neuer Wege - führt in der heutigen Zeit
fast zwangsläufig zu Sorgen von Betroffenen, vor allem dann, wenn die
bisherige Situation keinen Grund für berechtigte Klagen gegeben hat.
Vorliegend geht es um den Oftersheimer Wald und dieser Wald dient der
Erholung unzähliger Waldbesucher von nah und fern. Ein wunderbares
Natur- und Landschaftsschutzgebiet.
Auch unser Gemeindewald ist gekennzeichnet von den vielen zu trockenen
und zu heißen Monaten vor allem in den Jahren in 2018 und 2019.
Die bisher für den Gemeindewald und für den Staatswald auf Oftersheimer
Gemarkung zuständigen Personen – allen voran Forstdirektor Sebastian
Eick und Revierförster Achim Freund - haben in ausserordentlich
kompetenter Art und Weise und mit der notwendigen Ruhe in der
Vergangenheit auf die Klimaherausforderungen agiert und gute
Weichenstellungen auch für nötige Neuanpflanzungen vorgenommen und
entsprechende Planungen für das nächste Jahrzehnt auf den Weg gebracht.
Für diese sehr gute Arbeit und die zahlreichen informativen
Waldbegehungen mit der Bevölkerung dankt die CDU-Fraktion den
Herren Eick und Freund und ihren Mitarbeiten ganz herzlich.

Die Fortsneuorganisation ist aus Rechtsgründen unumgänglich und führt
zu erheblichen Mehrkosten im Vergleich zur Vergangenheit. Dies sollten
wir nicht beklagen, sondern uns eher freuen, dass der Gemeindehaushalt
viele Jahre hier durch das Land in erheblichem Maße subventioniert
wurde.

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Die jetzt vorliegenden Angebote des Kreisfortsamtes stellen aus unserer
Sicht die wirtschaftlichste Lösung dar, um unseren Eigentümerpflichten
gerecht zu werden und zeigen, dass durch eine Zusammenarbeit mehrerer
Kommunen sonst noch höhere Kosten vermieden werden können.
Für die Zukunft erwarten eine professionelle Weiterführung der bisher
eingeschlagenen Wege durch das Kreisforstamt und hoffen, dass die weiten
Entfernungen zwischen den jetzt von diesem Amt zu betreuenden
kommunalen Waldgebiete keine Qualitätsabstriche zur Folge haben
werden.

Tillmann Hettinger
Stellv. Fraktionssprecher

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